Mittwoch, 4. Mai 2016

Festival | MAYDAY 2016

DSC_0671

Unser Abend nahm seinen Anfang in den heimischen vier Wänden. Das Wetter war leider nicht so bombe um längere Zeit auf dem Balkon zu verweilen, weshalb wir es uns mit reichlich Snacks und einer großen Auswahl an MiXery Getränken im Wohnzimmer gemütlich machten. Mit Beer-Cocktails und Mix Klassikern die man zu Teenager-Zeiten kennenlernte, steigerte sich die Vorfreude auf das bald beginnende Event ins unermessliche. Mit frisch gemixten Cocktails To-Go,  machten wir uns zusammen mit dem Festivalsquad aka Simon & Shorty auf und spazierten zu den Westfalenhallen, welche fußläufig nur einen Katzensprung von unserer Hood entfernt sind. Seit 1993 sind die Westfalenhallen die Heimat dieses Raver Events. Schon von weitem konnte man den Bass fühlen. Die dahin pilgernden Menschgrüppchen vermehrten sich von Meter zu Meter. Wir tranken rasch unsere fancy Drinks leer und wagten die ersten Schritte in diese Raver Höhle. Unser erstes Mal auf der Mayday und es war einfach eine wucht. Wie erschlagen von den Licht- und Soundeffekten, standen wir in der Arena und konnten einfach nur staunen. Der Bass packte uns und das den ganzen Abend über auf 5 Floors. 20.000 Besucher waren dort. Zwischendurch sah man auch mal Neonfarben, Fellstulpen und Netzoberteilen die einem das Gefühl gaben, die Zeit wäre in den Anfängen dieser Bewegung stehen geblieben. Ein wenig 1991, als sich die "elektronische Musik" im Untergrund etablierte und mit 6000 Ravern in einer Berliner Motorenfabrik die erste MAYDAY ihren Anfang nahm. Forward Ever, Backward Never. MAYDAY – Twenty Five. Ein Slogan der zum Abend passte, denn man konnte zu DJ's und Beats der ersten Stunde und zu aktuellen Chartlieblingen wie Robin Schulz tanzen. FAZIT: Nächstes Jahr bitte wieder!

DSC_0661

DSC_0733

DSC_0734

DSC_0711

DSC_0745

DSC_0775

DSC_0862

DSC_0841

DSC_0809

DSC_0821

DSC_0833

In Kooperation mit MiXery

trinke verantwortungsbewusst





| follow | facebook | instagram |

Dienstag, 3. Mai 2016

Lifestyle | DIY Posca-Marker x Saltwater x Volcom Swimwear

DSC_0234-700px

Im vergangenen Jahr habe ich mir während unseres Bali Trips diesen Wave Catcher zugelegt. Das Epoxy Board wurde bei "PT Glassing Indonesia" mit den Maßen 6.6 x 22 x 2 5/8 hergestellt. Ein perfektes Anfängerboard für mich, nur war es optisch viel zu langweilig. Es musste unbedingt etwas passieren und da traf es sich gut, dass mir saltwater-online die Materialien dafür zur Verfügung stellte. In diesem Fall die POSCA Marker.  
Es ist etwas komplett anderes auf großen Flächen zu malen, unterschätzt also nie den Zeitaufwand sowie die Vor- und Nachtarbeit an solchen Projekten! Zuerst machte ich mir Gedanken, wie das Motiv am Ende aussehen sollte. Frei nach meinen Vorlieben fertigte ich verschiedene Vorskizzen an und behielt immer im Hinterkopf, wie sich das Motiv schlussendlich auf dem Board macht. Wenn ihr auch so ein Projekt plant, empfehle ich euch beispielsweise die groben Outlines eures Motivs in euer Sketchbook zu zeichnen, und teilweisese zu kolorieren. Nur so kann man schon vorher abschätzen ob die Farben auch wirklich harmonieren.

DSC_0280-700px

DSC_0278-700px

Der zweite Step war die Positionierung des Motivs. WO sollte das Ganze hinkommen? Ich habe mich bei meinem Board für die Unterseite entschieden, da ich viel zu faul war, dass restliche Wachs vom Board zu kratzen. Ausserdem wollte ich ein Motiv, welches man ohne Probleme klar erkenne kann. Hätte ich meine Illustration also auf der Oberseite angebracht, wäre durch die darüberliegende Wachsschicht das Motiv nicht mehr klar erkennbar gewesen. Seine Prägnanz wäre verloren gegangen. Ich habe mich also bewusst für eine vollflächige Illustration mit WOW-Effekt entschieden. Man munkelt auch, dass auffällige und spezielle Muster Haie abschrecken sollen! Man sieht oft gemalte Zebra- oder Streifenmuster auf den Unterseiten der Surfboards. Gestreifte Flächen signalisieren: Gift-Alarm!  So illustrierte ich mein Motiv in Anlehnung an diesen Fakt, aber dennoch mit dem gewissen Jana-Touch. Wirsch, psychedelisch und bunte mit Monster. Diese Komponenten finden sich in all meinem Motiven wieder.

DSC_0254-700px

DSC_0265-700px

Ein kleiner Tipp am Rande. In wärmeren Wassertemperaturen kann man glücklicherweise den Wetsuit daheim lassen. Hochgeschlossene Bikinitops, sowie gut sitzende Höschen sind ganz klar ein Muss. Man will ja nicht beim nächsten Nosedive nackig auf dem Board sitzen. Fündig wurde ich auf ABOUT YOU. Schaut doch mal vorbei, denn dort gibt es ein große Auswahl an Swimwear. 

DSC_0240-700px

Nun kommen wir zu dem WIE. Beachtet immer die Beschaffenheit des Materials. In meinem Fall musste die oberste Epoxy Schicht mit Schleifpapier angeschliffen werden. Das Schleifpapier sollte nicht zu grob und nicht zu fein sein. Es dient dafür, dass eure Illustration im Anschluss auch dort bleibt ,wo sie hingemalt wurde und sich nicht sofort wieder ablöst. Diesen Arbeitsschritt solltet ihr sorgfältig durchführen, denn im Anschluss kann direkt die Session los gehen. Es gibt kein vergleichbares Gefühl, wie mit einem neuen, satt gefüllten, freshen Marker auf einer glatten & cleanen Oberfläche zu malen. Keine Unebenheiten und kein haken. Bei den POSCA Markern überwiegen für mich nur die PRO Argumente. Das Set mit den BIG Markern lieget zwar bei fast 50€ aber die Investition lohnt sich gewaltig! Die Farben sind sehr ergiebig und lassen sich nach dem Auftragen und trocken auch perfekt überlagern. Beispielsweise ist es kein Problem, mit gelb, rosa zu übermalen. Die Stiftspitzen sind so geformt, dass problemlos große Flächen koloriert, als auch dünne Outlines gezogen werden können. Die einzige Farbe aus dem Set, welche mich nicht überzeugen konnte, war die Farbe grün. Komischerweise war die Deckkraft nicht so wie bei den Anderen und ich musste 2-3 Farbschichten übereinander malen, um eine gleichmäßige Farbfläche zu schaffen. Dennoch bin ich echt baff von diesen Stiften und kann sie jedem Künstler, Illustrator oder Hobbymaler wärmstens empfehlen. Es lohnt sich auf ganzer Linie, denn nachfühlbar sind sie auch, was bei solchen Stiften selbstverständlich sein muss!


DSC_0266-700px

DSC_0291-700px

Zu guter Letzt muss die Illustration fixiert werden. Da müsst ihr nach Belieben entscheiden, ob ihr eine glänzende oder matte Lackschicht zum Abschluss haben wollt. Meinen Sprühlack habe ich im Baumarkt gekauft, wobei es Online sicher günstigere Alternativen gibt. Man sollte darauf achten, Lösungsfreien Lack zu kaufen, welcher auf Wasserbasis hergestellt wurde. Lasst euch am besten vor Ort von den Mitarbeitern beraten, falls ihr euch nicht sicher seid. Es wäre verdammt schade, wenn aufgrund von falschen Lackstiften, sich entweder das Motiv oder sogar das Surfboard selbst zerstört. Siehe hier nochmal unser DIY zum BOARD FIX, welcher nie entständen wäre, wenn man sich vorher mit Material und Ausbesserungsstoffen auseinandergesetzt hätte. Aber Fehler sind da um gemacht zu werden. Danach ist man immer schlauer und jeder Fix und jede Narbe sind Erinnerung en, also bereut nichts! Aber jetzt ran an die Stifte und los!!!

BOARD



SHOP THE LOOK:






Freitag, 29. April 2016

Lifestyle | DIY Surfboard Fix x SALTWATER

DSC_8677

Ich habe es selber kaum für möglich gehalten, aber unser letzter DIY Post wurde 2014 veröffentlicht. Viel zu lange musstet ihr auf einen neuen Post für diese Rubrik warten. Ich versuche euch so oft wie möglich an meinem Hobby, dem Surfen, teilhaben zulassen. Daher fällt dieses DIY doch eher in die Kategorie Lifestyle. Im vergangenen Sommer waren mein Freund und ich auf Indonesien. Hier geht es zum Bali Post! Mein Freund hat sich einige Wochen länger auf verschiedenen Inseln rumgetrieben und gönnte sich auf Lombok ein neues Brett. Leider hat genau dieses in Marokko zuerst die Bekanntschaft mit einem Stein und danach mit dem falschen Solarez gemacht. An dieser Stelle sei erwähnt, dass man niemals ein Epoxy Board mit Polyester Resin in Kontakt kommen lassen sollte, da man ansonsten seinem Board beim schmelzen zugucken kann. Wie auch immer, nach der ersten großen Aufregung und einem eher schlecht als recht gemachten, provisorischen Fix, musste eine anständige Reparatur her. Da sich die Anzahl der Surfshops, höchstwahrscheinlich auf Grund des fehlenden Meers, hier auf eine eher geringe Zahl beschränkt und eine Reparatur zudem recht kostspielig ist, kam nur die DIY Variante in Frage. Hier waren die netten Damen und Herren vom Saltwater Shop so freundlich uns mit einem Epoxy Ding Repair Kit zu versorgen. Da dies der erste Selbstversuch im Board fixen war, wurde natürlich reichlich im Netz recherchiert um weitere schwerwiegende Fehler zu vermeiden.  Nachdem wir uns dann mit, hoffentlich ausreichendem, gefährlichen Halbwissen versorgt hatten konnte es losgehen.

DSC_8683


Hier einmal kurz die einzelnen Schritte:  
  • Stelle säubern und abschleifen
  • Epoxidharz mit Härter im richtigen Verhältnis mischen und Q-Cell hinzufügen
  • Stelle bis fast zum Rand mit dem Gemisch füllen und einige Stunden aushärten lassen
  • Noch einmal abschleifen (in diesem Fall haben wir zusätzlich noch die POSCA Marker zum retuschieren der Stelle genutzt. Bei einem weißen Brett wäre das natürlich nicht notwendig gewesen) und rund um die abgeschliffene Stelle abkleben
  • Ein Stück Fiberglasmatte zurechtschneiden, mit Harz Härter Gemisch laminieren und erneut aushärten lassen
  • Abschleifen und den letzten Schritt unter Umständen mit einem größeren Stück Matte wiederholen
  • Eine dünne Schicht Gemisch mit dem Pinsel auftragen und aushärten lassen
  • Erneut Abschleifen bis die Stelle eben ist und dann mit feinen Schleifpapier und Wasser polieren

DSC_8716

DSC_8733

DSC_8737

DSC_8795

DSC_8804

DSC_8812

DSC_8846

DSC_8894

DSC_8895

DSC_8910

DSC_8916

Fazit: Das Ergebnis ist zwar nicht perfekt, aber das Board ist wieder einsatzbereit und das ist auch gut so, denn der nächste Trip steht schon in Planung!

DSC_9009

Hier gibt es die Links zu den Onlineprodukten im Saltwater Shop:
| saltwater POSCA MARKER | saltwater PHIX DOCTOR    




| follow | facebook | instagram |