Sonntag, 30. Oktober 2016

Travel | Surf Trip Indonesien, Bali / Nusa Lembongan

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Die treuen Leser und Follower unter euch haben es bereits mitbekommen. Ich bin wieder in Deutschland! Vier Wochen habe ich auf der Insel Bali und Nusa Lembongan verbracht. Wieder zurück bin ich zwar entspannt aber mehr als gezeichnet. Das Pech hatte mich verfolgt, denn neben einer Verbrennung dritten Grades, welche ich durch den Kontakt mit einem Roller Auspuff erlangte, zählen Zerrungen, Prellungen und der standard Bali Belly zu meinen Erinnerungen. Hier geht es zum letzten BALI SURF TRIP POST ! Jetzt bin ich mittlerweile 4 Wochen zurück und es folgt nun endlich mein diesjähriger Bali Post mit analogen Bildeindrücke, welche mein Freund Mats fotografiert hat. 
Wir sind die meiste Zeit unseres Trips, von Ort zu Ort gereist. Hier eine kleine Auflistung: Medewi, Balangan, Ubud, Uluwatu, Balian, Sanur, Nusa Lembongan Einer der Orte, zu dem wir oft zurück gekehrt sind, war Canggu. Dieser Ort zieht sich entlang eines mehr als acht Kilometer langen Küstenabschnitts mit verschiedenen Stränden. Ein wahres Paradies für Urlauber und Surfer aus aller Welt. Es mischt sich balinesische Kultur mit dem Lifestyle australischer Surfer und ist längst zu einer der beliebtesten Anlaufstellen Balis geworden. Warum man dem ehemaligen Fischerdorf lieber jetzt als später einen Besuch abstatten sollte liegt daran, das Canggu, längst kein Geheimnis mehr ist, weswegen nach und nach neue Touri-Bunker hochgezogen werden. Seit dem vergangen Jahr, in dem ich drei Wochen auf der Insel der Götter verbrachte, hatte sich wieder einiges verändert. Unter dem Hashtag #JANASINDOTRIP findet ihr auf INSTAGRAM alle Urlaubseindrücke aus Indonesien. Zum Glück mussten die Warungs den stark westlich angehauchten Cafés und Restaurants, die Burger, Pommes und Steaks auftischen, (noch) nicht weichen. Canggu ist zwar auf dem besten Weg, eine angesagte Touri-Hochburg für Strandliebhaber, Surfer und Entspannungssuchende zu werden, aktuell jedoch noch ein Ort, in dem es ruhig zur Sache geht. Canggu hat fernab von Meer und Strand seinen ursprünglichen Charme behalten. Das zeigen vor allem die Reisfelder und ihre Bauern, die mit altem Handwerk mühsam Reis anbauen.
Als Backpacker brauch man vorher nicht zu buchen, da man außerhalb der Hauptzeit immer eine gute Bleibe findet und es eine Menge freier Unterkünfte gibt. Um auf Nummer sicher zu gehen, findest man viele günstige Hostels, Apartments und Homestays auf den gängigen Portalen Airbnb oder bei Booking.com. Wir waren daher, keine einzige Nacht in einem Hotel!. Es gibt so viele schöne Homestays auf Bali, bei denen Privatmenschen Zimmer vermieten und sich meist liebevoll um Dich kümmern. Das ist sehr günstig und viel freier als jedes Hotel.
Es ist mir nicht leicht gefallen, Canggu wieder zu verlassen. Vor allem mit dem Hintergedanken, dass es bei meinem nächsten Besuch komplett anders aussehen könnte, was an der rasanten Entwicklung des Tourismus liegt. Ein wenig habe ich mein Herz an diesen Ort verloren und verbinde wunderbare Erinnerungen daran.Veränderungen sind gut und eigentlich gar nicht so schlimm, doch der Charme, der Canggu ausmacht und die Mischung aus balinesischer Kultur und Surfer-Lifestyle werden dadurch auf lange Sicht verloren gehen. Was dem früheren Fischerdörfchen Kuta passierte, das zu einer Tourismus-Hochburg mutierte, ereilte einige Zeit später auch Seminyak und wird wahrscheinlich auch Canggu nicht verschonen. Es war gewiss nicht mein letzter Besuch auf der Insel der Götter.

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