Freitag, 29. April 2016

Lifestyle | DIY Surfboard Fix x SALTWATER

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Ich habe es selber kaum für möglich gehalten, aber unser letzter DIY Post wurde 2014 veröffentlicht. Viel zu lange musstet ihr auf einen neuen Post für diese Rubrik warten. Ich versuche euch so oft wie möglich an meinem Hobby, dem Surfen, teilhaben zulassen. Daher fällt dieses DIY doch eher in die Kategorie Lifestyle. Im vergangenen Sommer waren mein Freund und ich auf Indonesien. Hier geht es zum Bali Post! Mein Freund hat sich einige Wochen länger auf verschiedenen Inseln rumgetrieben und gönnte sich auf Lombok ein neues Brett. Leider hat genau dieses in Marokko zuerst die Bekanntschaft mit einem Stein und danach mit dem falschen Solarez gemacht. An dieser Stelle sei erwähnt, dass man niemals ein Epoxy Board mit Polyester Resin in Kontakt kommen lassen sollte, da man ansonsten seinem Board beim schmelzen zugucken kann. Wie auch immer, nach der ersten großen Aufregung und einem eher schlecht als recht gemachten, provisorischen Fix, musste eine anständige Reparatur her. Da sich die Anzahl der Surfshops, höchstwahrscheinlich auf Grund des fehlenden Meers, hier auf eine eher geringe Zahl beschränkt und eine Reparatur zudem recht kostspielig ist, kam nur die DIY Variante in Frage. Hier waren die netten Damen und Herren vom Saltwater Shop so freundlich uns mit einem Epoxy Ding Repair Kit zu versorgen. Da dies der erste Selbstversuch im Board fixen war, wurde natürlich reichlich im Netz recherchiert um weitere schwerwiegende Fehler zu vermeiden.  Nachdem wir uns dann mit, hoffentlich ausreichendem, gefährlichen Halbwissen versorgt hatten konnte es losgehen.

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Hier einmal kurz die einzelnen Schritte:  
  • Stelle säubern und abschleifen
  • Epoxidharz mit Härter im richtigen Verhältnis mischen und Q-Cell hinzufügen
  • Stelle bis fast zum Rand mit dem Gemisch füllen und einige Stunden aushärten lassen
  • Noch einmal abschleifen (in diesem Fall haben wir zusätzlich noch die POSCA Marker zum retuschieren der Stelle genutzt. Bei einem weißen Brett wäre das natürlich nicht notwendig gewesen) und rund um die abgeschliffene Stelle abkleben
  • Ein Stück Fiberglasmatte zurechtschneiden, mit Harz Härter Gemisch laminieren und erneut aushärten lassen
  • Abschleifen und den letzten Schritt unter Umständen mit einem größeren Stück Matte wiederholen
  • Eine dünne Schicht Gemisch mit dem Pinsel auftragen und aushärten lassen
  • Erneut Abschleifen bis die Stelle eben ist und dann mit feinen Schleifpapier und Wasser polieren

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Fazit: Das Ergebnis ist zwar nicht perfekt, aber das Board ist wieder einsatzbereit und das ist auch gut so, denn der nächste Trip steht schon in Planung!

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Hier gibt es die Links zu den Onlineprodukten im Saltwater Shop:
| saltwater POSCA MARKER | saltwater PHIX DOCTOR    




Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Salt Water entstanden

Donnerstag, 28. April 2016

Outfit | Zwillingsnaht goes Mayday

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Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe Problem: Was treiben wir Tanz in den Mai? Zu Teenagerzeiten pilgerten wir noch zur Hohensyburg und verbrachten den Tag bei "Rock in den Ruinen", heute gibt es dieses Festival leider nicht mehr. Angebote gibt es in Dortmund dennoch zu hauf und es war schlichtweg immer dieselbe, spontane Entscheidung für irgendeine Party in einem der wenigen Klubs in der Innenstadt. Dieses Jahr ist jedoch alles anders. Dank Mixery werden wir euch dieses Jahr mit auf die MAYDAY nehmen! 
Wir werden zwar keine Plüschstulpen oder GOA mäßige Rave-Outfits tragen, aber wir werden das 25-jährige Jubiläum dieses Events auf unsere eigene Art uns Weise feiern. Folgt uns auf Twitter @zwillingsnaht, Snapchat: zwillingsnaht, Instagram @zwillingsnaht oder facebook.com/zwillingsnaht um nichts von unserem MAYDAY Abend zu verpassen.

Die Frage, was wir an diesem Abend tragen werden, immerhin geht die MAYDAY von 19 bis 9 Uhr, ist immer noch nicht geklärt. Spätestens Samstag werdet ihr wissen, ob wir unseren Schluffi-Normalo-Look treu bleiben, oder doch die Klebetattoos ausgraben.

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SHOP THE LOOK:






Dieser Beitrag ist in Kooperation mit MiXery entstanden

Montag, 25. April 2016

Dortmund Überrascht. Dich | TEAM BREAKOUT Dortmund

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Dortmund überrascht seit März diesen Jahres mit einem neuen Freizeit-Trend der „analog“ auf Interaktion und Teamgeist setzt. TeamBreakout DORTMUND ist ein „Live Escape Game“. Ein Team aus 2-6 Personen „erwacht“ in einer nie zuvor gesehenen Umgebung und findet sich in einer unbekannten Geschichte wieder – in einem Raum: Verschlossen! Ab jetzt spielt man gegen die Zeit und der Countdown läuft. Man hat 60 Minuten Zeit, die Rätsel zu lösen, den Schlüssel zur Tür zu finden und aus dem Raum zu entfliehen! Wer alle geheimen Verstecke findet, clever die Rätsel meistert und die richtigen Gegenstände verbindet, hat die Chance, schnell genug zu entkommen! Da sind vor allem Kommunikation, Cleverness und Kreativität gefragt. Ohne Teamwork geht nix!

Wir geben zu, wir waren wirklich aufgeregt. Zwei Blondinen denen bewusst war, dass eine größere Gruppe vielleicht schneller Hinweise zusammentragen kann! „Unmöglich ist es nicht!“ Bezeugte uns der Gründer Aurel Jahnke (29) - „Zuletzt hatte ein Pärchen sogar den Dortmunder Rekord mit 52:38 geknackt und entkam der Casa Moretta".

TeamBreakout DORTMUND perfektioniert das Konzept durch zwei Räume, die mit Liebe zum Detail, moderner Technik und neuartigen Rätseln eingerichtet wurden. Man hat die Wahl: Will man einen Mafiaboss nach Jahren der Ermittlung endlich einbuchten, oder die Sprengung der Universität nach geheimer Forschung durch Prof. Dr. Berthold verhindern? 
Das Konzept richtet sich an alle, die Spaß am Rätseln, Kombinieren und Entdecken haben – das Alter spielt dabei keine Rolle. Ob 14 oder 65, ist völlig egal. Das Konzept eignet sich sowohl als normale Freizeitaktivität, als auch als Junggesellenabschied oder als Teil einer Teambuilding-Maßnahme für Unternehmen.

Wir wollen an dieser Stelle wirklich nicht zu viel verraten, aber eins ist uns selbstreflektierend nach Ablauf der 60 Minuten und dem Scheitern klar geworden. Obwohl wir Zwillinge sind, gehen wir an solche Aufgaben wirklich sehr unterschiedlich ran. Die Eine kombiniert gut, versetzt sich zu sehr in die Mafia-Szenerie, verfällt dadurch in Stress und übersieht dabei wichtige Hinweise. Die Andere bewahrt den kühlen Kopf, sucht alles doppelt und dreifach ab, die Zeitbedrängnis lies sie allerdings nachlässig werden.  Zeit ist ein wichtiger Punkt! Wir können kommunizieren, aber eine derartige neue und etwas stressreiche Situation machte uns einen Strich durch die Rechnung. Zu viele Gedankengänge, zu vieles was man als Selbstverständlich nimmt, aber dem anderen auch sagen muss! Nur wer spricht, dem kann geholfen werden. So trug es sich zu, das Zwillingsnaht in der Casa Moretta wie ein Schweizerkäse durchlöchert wurde. BÄM BÄM

Sobald das Labor von Prof. Dr. Berthold fertiggestellt ist, statten wir TeamBreakout DORTMUND einen erneuten Besuch ab. Und das solltet ihr auch tun, denn es ist ein wahnsinnig aufregendes Erlebnis. 


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TeamBreakout DORTMUND 
Bissenkamp 11–13, 44135 Dortmund


    

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Freitag, 15. April 2016

Outfit | OM

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 shirt OM | jacket ZARA | jeans S.OLIVER | shoes SECONDHAND | glasses & blanket H&M |   


SHOP THE LOOK:






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Donnerstag, 7. April 2016

Travel | Lecker Kegeln Klubfahrt Amsterdam

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Eine Premiere. Nicht für Amsterdam, aber für so viele andere Dinge die am vergangenen Wochenende passiert sind. Meine erste Kreuzfahrt, meine erste Sauf-Tour, mein erstes Mal in einem Coffee Shop und das erste Mal in einem Stripclub. 
Über unseren Kegel Klub "Lecker Kegeln" habe ich bereits geschrieben, den gibt es seit 2010 und besteht aus 11 Mitgliedern. Nun fand unsere erste Klubtour aka Kreuzfahrt statt, welche wir über Müller Touristik gebucht hatten. Glück soll mit im Spiel gewesen sein, denn es wurde uns gesagt, dass diese Tour zum Teil ein Jahr im Voraus ausgebucht wäre. 
Freitag gegen 14:00 Uhr kamen wir also am Joseph-Beuys Ufer (Direkt am NRW Forum) in Düsseldorf an. Die Einschiffung fand um 15:00 Uhr statt, aber schon jetzt wurde mir bewusst: Ich bin mit Abstand die jüngste auf diesem Schiff. 30+ 40+ 50+ 60+ und mit meinen 26 Jahren bezog ich mit dem Bärtigen eine 2 Personen Schiffskajüte auf dem Mitteldeck der MPS Statendem. Platz ausreichend, Schminktisch, Föhn, Spiegel, Waschbecken, Toilette und Dusche. Mehr braucht man wirklich nicht. Was sich aber als organisatorische Glanzleistung von Müller Touristik herausstellte: Gruppen die zusammen gebucht hatten, bekamen ihre Zimmer nebeneinander und hatten feste Tische im Restaurant und Barbereich. Kein langes Suchen nach geeigneten Plätzen beim Frühstück, Abendessen oder beim Besuch der Bar mit anschließender Eskalation auf dem Tanzparkett. 
Getränke sind bei dieser Tour nicht inklusive, aber man kann einen beliebigen Geldbetrag auf seine Zimmerkarte laden und diese als Bezahlmittel auf dem ganzen Schiff, über das ganze Wochenende nutzen. Auf dem Oberdeck pletzten wir uns erstmal in die Sonne, die anderen aus unserer Truppe sprangen in den Pool. War es warm genug dafür? Kann man so oder so sehen. Den weiteren Verlauf des Abends lasse ich mal unkommentiert. 
Am nächsten Morgen machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf die Socken. Weit zum Stadtkern war es nicht, denn unser Schiff hatte direkt am Hauptbahnhof angelegt. Wir ließen uns durch die Straßen treiben, liefen über den Platz de Dam, zum Neumarkt, über den Waterlooplein Flohmarkt, über unzählige Einkaufsstraßen und passierten wunderschöne Grachten. Zum Abendessen fanden wir uns erneut auf dem Schiff ein, um anschließend die letzte Tour durch das Rotlichtviertel zu starten. Gegen 22:00 Uhr waren wir zurück auf dem Schiff, denn um 22:30 Uhr legten wir auch schon wieder ab. 
Eine wirklich schön geplante Tour, wo man in Sachen Schlagermusik voll auf seine Kosten kommt. Ich bin tolerant, aber ich muss zugeben: Es war anstrengend, besonders wenn du dich fernab deiner Altersklasse bewegst. Dafür war ich aber mit meinem geliebten Kegel Klub (leider nicht vollzählig) unterwegs, der seinem Ruf alle Ehre gemacht hat. Es war richtig "LECKER"

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